Im KARLSON #6 – 2019, der Zeitung für das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee informieren wir Sie über die Entwicklungen und Projekte, die das Geschehen der städtebaulichen Sanierung aktuell prägen. Die Bandbreite der Themen reicht von der Darstellung der sanierungsrechtlichen Praxis über die Problematik des Erhalts bezahlbarer Mieten bis zur Beschreibung neuer Einrichtungen für Kinder und Jugendliche im Gebiet. Nachfolgend können Sie sich die einzelnen Artikel ansehen und auch herunterladen.

Unternehmen Neukölln – Urbane Impulse für einen Zukunftsort

Start der vierten Periode des Förderprogramms BIWAQ

Die Karl-Marx-Straße und die Sonnenallee sind Teil des zentralen Aktionsraums im BIWAQ IV Projekt „Unternehmen Neukölln – urbane Impulse für einen Zukunftsort“. Die neue Förderperiode startete zum Jahresbeginn 2019 und läuft bis 2022. In dieser Laufzeit gilt es, die Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Langzeitarbeitslose sowie Kultur- und Kreativschaffende in einschlägigen Bereichen der Digitalisierung fit zu machen. Darüber hinaus sollen lokale Unternehmen mit Arbeitssuchenden zusammengeführt werden. Auch sind kreative Raumkonzepte in Hinblick eine zunehmende Raumnot für Gewerbetreibende in der Kultur- und Kreativwirtschaft gefragt. 

Das Projekt gliedert sich in drei Teilprojekte: „Bildung und Teilhabe am Arbeitsmarkt“, „Lokale Ökonomie“, „Kultur- und Kreativwirtschaft“. Durch die Kooperation mit der VHS Neukölln werden die Teilnehmer*innen im Themenbereich Digitalisierung geschult. Dabei werden die Kurse entsprechend der Bedürfnisse der Zielgruppen ausgerichtet.

Weiterhin vielfältige Angebote durch „Unternehmen Neukölln“ (© Eva Zahneißen)

Weite Teile des Bezirks Neukölln entwickeln sich zu prosperierenden Szene-Kiezen. Die bunte Gastronomie sowie das vielfältige kulturelle und ethnisch durchmischte Einzelhandelsangebot ziehen internationale Besucher*innen und Bewohner*innen an. Durch den Aufschwung steigen die Mieten nicht nur im Wohnbereich, sondern auch im Gewerbebereich. Unternehmen der ethnischen Ökonomien und der Kultur- und Kreativwirtschaft bedürfen der Stabilisierung und Professionalisierung. 

Im Rahmen des BIWAQ IV Projekts werden durch die bezirkliche Wirtschaftsförderung entsprechende Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote zur Verfügung gestellt. 

Das ESF-Bundesprogramm BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) wird durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und den Europäischen Sozialfonds gefördert. BIWAQ ist ein Partnerprogramm des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“.

Weitere Informationen unter www.unternehmen-neukoelln.net.