Im KARLSON #7 – 2020, der Zeitung für das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee informieren wir Sie wieder über die Entwicklungen und Projekte, die das Geschehen der städtebaulichen Sanierung aktuell prägen. Wir geben Ihnen in dieser Ausgabe unter anderem eine Übersicht über die noch ausstehenden Vorhaben im Sanierungsgebiet, stellen Ihnen die Planungen für die Weserstraße, den Wildenbruchplatz, den Karl-Marx-Platz und die Thomasstraße vor und befassen uns mit den Auswirkungen des Klimawandels und Klimaschutzes auf die Planungen vor Ort. Nachfolgend können Sie sich die einzelnen Artikel ansehen und auch herunterladen.

Stand Juni 2020

Neue Route für den Radverkehr

Umbau der Donaustraße ist abgeschlossen

Die Donaustraße verläuft zwischen Ganghoferstraße und Reuterstraße mitten durch das Sanierungsgebiet. Die Straße wurde seit Ende 2018 umgebaut, im Frühjahr 2020 wurden die Baumaßnahmen nun abgeschlossen.

Mehr Übersicht für die Schulkinder: der umgebaute Abschnitt vor der Rixdorfer Grundschule (© Bergsee, blau)

Die Donaustraße ist Teil der innerbezirklichen Radroute zwischen dem S-Bahnhof Neukölln / Richardkiez sowie der Pannierstraße in Richtung Kreuzberg. Aus diesem Grund wurden die noch vorhandenen Kopfsteinpflasterbereiche der Fahrbahn zwischen Anzengruber- und Reuterstraße / Pannierstraße asphaltiert und in diesem Zuge auch Straßenschäden beseitigt. Durch neue Gehwegvorstreckungen an den Kreuzungen kann die Donaustraße nun besser und sicherer zu Fuß überquert werden. Darüber hinaus wurde mit dem Umbau vor der Rixdorfer Grundschule der Schulweg für die Kinder sicherer gestaltet und mehr Platz zum Aufenthalt vor der Schule geschaffen. Hier wurden auch zusätzliche Radbügel und Bänke aufgestellt.

Problematisch war zunächst, dass trotz des Umbaus viele Autos auf den neu geschaffenen Sperrflächen bzw. entlang der neu verschwenkten Fahrbahn vor der Schule parkten. Wenn sich größere Fahrzeuge begegneten, führte dies angesichts der geringen Fahrbahnbreite zum Stau. Im Sommer 2020 wird aus diesem Grund die Sperrfläche nachträglich markiert und mit zusätzlichen Pollern geschützt. Eine neue Kennzeichnung mit Halteverbotsschildern soll die Situation zusätzlich entschärfen.
Stephanie Otto