Rollbergstraße
(aktualisiert am 12. März 2026)
Status
In Planung
Stand der Umsetzung
Erarbeitung Rahmenbedingungen und Maßnahmenziele („Steckbriefe“), vsl. in der zweiten Jahreshälfte 2026 Beauftragung einer Machbarkeitsstudie, zusammen mit der Boddinstraße (Untersuchung von Maßnahmenumfang und Zeitplanung).
Voraussichtlicher Abschluss der Baumaßnahmen
Noch offen
Der Umbau der Rollbergstraße ist im grundlegenden Maßnahmenplan für das Sanierungsgebiet (Integriertes Stadtentwicklungskonzept – ISEK) enthalten.
Da die städtebauliche Sanierung lediglich schrittweise umgesetzt werden kann, werden Maßnahmenziele im laufenden Prozess überprüft, konkretisiert und bei Bedarf auch modifiziert. Die Rollbergstraße gehört einerseits zu den Straßen im Sanierungsgebiet, die einen besonderen Erneuerungsbedarf haben, und andererseits zu den Vorhaben, die im verbleibenden Förderzeitraum noch umgesetzt werden sollen. Wie auch bei der Boddin- und der Weichselstraße ist das Ziel eine barrierefreie, fußgänger- und fahrradfreundliche Umgestaltung, die Verbesserung der Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität sowie die Anpassung des Straßenraums an die Anforderungen des Klimawandels. Im Fokus der Maßnahme stehen dabei sowohl die Fahrbahn als auch die Gehwegbereiche.
Für alle diese Umbaumaßnahmen sind frühzeitige und umfassende Beteiligungsphasen der Öffentlichkeit vorgesehen.
Ausgangsbedingungen
Entlang der Rollbergstraße finden sich sowohl Wohnnutzungen als auch gewerbliche Nutzungen. Die Rollbergstraße ist eine wichtige Erschließungsstraße für einige Schlüsselimmobilien im Zentrumsbereich der Karl-Marx-Straße.
Insgesamt wird der vorhandene Straßenraum in seinem baulichen Zustand den aktuellen Anforderungen nicht gerecht. Das Kopfsteinpflaster mit Fugenverguss ist nur eingeschränkt fahrradfreundlich und es fehlen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Die Bebauung zwischen Karl-Marx- und Hans-Schiftan-Straße wirkt aufgrund vieler fensterloser Fassaden abweisend. Weiter westlich wird das öffentliche Straßenland besonders in den Abendstunden von längeren Warteschlangen für die kulturellen Nutzungen belegt, was auch mit Lärmbelästigungen verbunden ist.
Mit dem Neubau des BUND-Gebäudes wird dieser Abschnitt der Straße eine neue städtebauliche Fassung erhalten. Für die Erneuerung der Rollbergstraße müssen der Schutz der Wohnfunktion und die Sicherung der verkehrlichen Erschließung der anliegenden Nutzungen abgewogen werden. Eine besondere Aufmerksamkeit muss dem Eingangsbereich zum Kindl-Areal gewidmet werden.
Kontakt
BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH
Karl-Marx-Straße 117
12043 Berlin
Tel.: 030 / 68 59 87 71
Fax: 030 / 68 59 87 73
E-Mail: kms(at)bsgmbh.com

